Nervosität war nicht zu spüren, sie waren auch richtig gut vorbereitet und haben ihr Anliegen hervorragend vertreten: 14 Sternsingerinnen und Sternsinger aus der Pfarrei St. Stefan in Nürnberg-Zerzabelshof traten bei den Neujahrskonzerten der Nürnberger Symphoniker am 5. und 6. Januar in der Meistersingerhalle auf.
„Das Heilige Jahr hat uns gezeigt, wie viel Hoffnung in unserem Alltag steckt“, resümiert Stadtdekan Andreas Lurz nach einem Jahr Aktionen und Initiativen, darunter auch einige in Nürnberg. „Mitten in unserer Stadt setzen sich Menschen ein, damit Hoffnung wachsen kann.“
Die Grenze zwischen dem Erzbistum Bamberg und dem Bistum Eichstätt ändert sich. Der Vatikan entsprach dem Wunsch von Erzbischof Herwig Gössl und des damaligen Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke, die Anfang des Jahres eine Anpassung der Grenze an die pastorale Praxis beantragt hatten.
„In der Heiligen Nacht, an Weihnachten, kommt Gott nicht mit Macht und Fülle, sondern verletzlich, klein, angewiesen auf menschliche Nähe. Er kommt als schutzloses Kind zu den Menschen.“ Mit diesen Worten wendet sich der Katholische Stadtdekan Andreas Lurz an Weihnachten an die Nürnbergerinnen und Nürnberger. Er ermutigt dazu, Wendepunkte im eigenen Leben nicht an großen, bedeutenden Ereignissen festzumachen, sondern nach dem Bescheidenen, oft Unscheinbaren zu schauen.
Die Idee war es, an Weihnachten ein generationenübergreifendes Projekt zu machen, das besonders jenen Menschen Freude bereiten soll, die sich vielleicht alleine fühlen. Deshalb hat die Katholische Jugendstelle Süd gemeinsam mit dem BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) die Postkarten-Aktion „Freudenfunken“ ins Leben gerufen.
Nach über 1800 Einsätzen als Notfallseelsorger verabschiedete sich Diakon Andreas Stahl Anfang Dezember mit einem feierlichen Gottesdienst aus dem Dienst. Als Beauftragter des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk Nürnberg war er knapp 24 Jahre Koordinator der ökumenischen Notfallseelsorge in der Stadt Nürnberg.
„So viele Geschenke gab es noch nie“, freut sich Hochschulseelsorgerin Bettina Hornung. Nach drei Wochen Weihnachtsbaumaktion sind auch in diesem Jahr wieder viele kleine Päckchen abgegeben worden: insgesamt etwa 2470 - knapp 1000 mehr als im Vorjahr. Sie wurden an dreizehn verschiedenen Standorten in Nürnberg von Studierenden, Mitarbeitenden aus Lehre und Verwaltung und Menschen, die sich der Aktion verbunden fühlen, gepackt.
Fast ganz zum Ende der Diskussion, die Aha-Erlebnisse ebenso wie Ratlosigkeit und Kopfschütteln hervorrief, brachte es Siegfried Grillmeyer, Leiter der Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus, aus dem Publikum heraus auf eine einfache Formel: „Wir haben hier einen Elefanten im Raum. Es geht um Verteilungsgerechtigkeit. Die Stärkeren sollen mehr tragen als die Schwachen.“
In dieser beginnenden Woche findet der Katholikentag über das Fest Christi Himmelfahrt vom 13. bis 17. Mai in Würzburg statt. Ich hätte Lust, schon jetzt mit einem Mikrofon durch die Stadt zu laufen und Menschen – Jung und Alt, arm und reich, Kinder und Erwachsene, mit offenen Gesichtern oder verdrückter Miene – zu interviewen, was jede und jeder sich bei dem Wort denkt.