Mitreißen sollen sie die Kirchenbesucher. Vom Eingang bis hin zum Altar ganz vorne, bis hin zu Gott. Ideell tun das die überlebensgroß gemalten Heiligen in der großen, als Versammlungsraum gestalteten Allerheiligenkirche seit 1956. Jedoch dämpfte die sie zunehmend überziehende, inzwischen starke Verschmutzung ihre Farbenpracht und Strahlkraft.
Seit vielen Jahren schon ringen die Bistümer in Deutschland um neue Zuschnitte ihrer Pfarreien, um neue Wege in der Mitbestimmung von Laien und um neue Gottesdienstformen. Das alles unter den Vorzeichen sinkender Katholikenzahlen, sinkender Einnahmen und sinkender Akzeptanz.
Bei einem feierlichen Weihegottesdienst im Bamberger Dom hat Erzbischof Herwig Gössl am Samstag Martin Wolters, Johannes Kraus, Christian Kainzbauer-Wütig und Markus Eberl zu Ständigen Diakonen geweiht. Dabei hat er die Bedeutung der Diakonenweihe für die Verkündigung der christlichen Hoffnung unterstrichen.
„Ich bin unendlich dankbar und spüre großen Reichtum in mir durch dieses gemeinsame Werk“, meint Schwester Maria Ienni bei der feierlichen Übergabe der von ihr initiierten handgeschriebenen Bibel an das Bibelmuseum Bayern. 16 Jahre und etwa 200 Schreiberinnen und Schreiber waren notwendig, um die Bibel Zeile für Zeile per Hand abzuschreiben. Zwischendurch hätte sie daran gezweifelt, dass es jemals fertig wird, verrät Schwester Maria. Umso größer sei die Freude jetzt.
Viele junge Eltern kennen die Situation, mit Baby oder Kleinkind unterwegs zu sein und die Windel muss gewechselt werden. Doch wo findet sich auf die Schnelle ein Platz zum Wickeln? Gerade im Herbst und Winter bei ungemütlichen Außentemperaturen ist das nicht immer ganz einfach
Mit großer Freude und dankbarem Blick auf die Entwicklungen im vergangenen halben Jahrhundert, aber auch mit Sorge angesichts ausbleibender Reformen und ungewisser Zukunftsperspektiven haben die Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten im Erzbistum das 50-jährige Jubiläum ihres Berufsstands begangen. Sie seien „ein Segen in den vielen Feldern der Pastoral“, sagte Erzbischof Herwig Gössl bei einem Gottesdienst in der Nürnberger Klarakirche zum Auftakt der Feierlichkeiten.
Das Schulreferat hat gemeinsam mit dem Weltladen „Fenster zur Welt“ der Katholischen Stadtkirche Nürnberg eine neue digitale Unterstützung für den Religionsunterricht entwickelt. Das interaktive Lernplakat richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 4. bis 6. Jahrgangsstufe und ist für alle Schularten geeignet.
Aus dem gesamten Bereich des Erzbistums Bamberg hat Erzbischof Herwig Gössl 13 Gruppen geehrt, deren Mitglieder sich in unterschiedlichster Art und Weise ehrenamtlich engagieren. Durch ihren Einsatz werde Kirche erhalten und könnte ansonsten nicht mehr bestehen, wie er betonte.
Das Lied an die „Ode der Freude“ ist uns als Eurovisionsmelodie gut bekannt und ein jeder kann sofort mitsummen. Das Gedicht von Friedrich Schiller besingt die Freude und ist ein Aufruf zu Brüderlichkeit – heute würde man Geschwisterlichkeit sagen -, zur Freude und zum Zusammenhalt.