Vor gut einem Jahr fand in Allerheiligen der letzte Gottesdienst statt. Dann musste die Kirche für umfassende Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten geschlossen werden. Die Arbeiten sind jetzt größtenteils abgeschlossen und das Gotteshaus seit Palmsonntag wieder für Gottesdienste geöffnet.
Die Nürnberger Altstadtkirchen bestimmen das Stadtbild des Zentrums und sind gern besuchte Sehenswürdigkeiten. Sie sind in erster Linie aber Orte für Gottesdienste, feierliche Anlässe wie Hochzeiten und Taufen, für Konzert und für Spiritualität.
So einiges hat der Altar erlebt, während die Allerheiligenkirche saniert wurde. Plötzlich war der Baldachin über ihm verschwunden, dann umschloss ihn wochenlang das Stangengewirr eines Gerüsts für die Wandreinigung. Anschließend stand er lange Zeit erschreckend kahl und einsam, bis sich ab Februar Orgelpfeifen um ihn herum gruppierten. Nun aber ist es soweit, die Kirchensanierung ist – bis auf die Wandmalereien – abgeschlossen und die Kirche bereit, ihr prägendes Gesicht wiederzuerhalten:
Vor einer Reduzierung des Begriffs Arbeit auf „Geld verdienen, funktionieren, durchhalten“ hat in Nürnberg Bischof Dr. Heiner Wilmer (Hildesheim), gewarnt.
Über zwei Jahre nach einer Straßenblockade aus Protest gegen die Klimapolitik der Bundesregierung ist Pater Jörg Alt am 1. April 2025 seine Ersatzfreiheitsstrafe angetreten. In einem Offenen Brief wendet er sich an die kommende Bundesregierung: „Hören Sie auf die Wissenschaft. Sagen Sie der deutschen Bevölkerung die Wahrheit über den Ernst der Lage!“
2014 wurde er erstmals an eine Schule verliehen: der Etz-Chaim Schulpokal der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GcjZ) in Franken. Damals erhielt ihn das Laurentius Gymnasium in Neuendettelsau und verpflichtete sich damit, ein Jahr lang Projekte, Aktionen und Initiativen durchzuführen, die sich gegen Rassismus, Antisemitismus und Intoleranz richten.
Der Bamberger Erzbischof Herwig Gössl schreibt in seinem Grußwort über Sebaldus von einem Heiligen, „der uns Katholiken mit unseren evangelisch-lutherischen Schwestern und Brüdern eng verbindet, wurde doch sein Grabmal auch nach der Einführung der Reformation in Nürnberg weiterhin in Ehren gehalten."
Jedes Jahr feiert das Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH) im März mit dem Pirckheimer-Tag den Geburtstag seiner Namenspatronin: Die Ordensfrau Caritas Pirckheimer wurde am 21. März 1467 geboren. Traditionell findet am Pirckheimer-Tag die Verleihung des Pirckheimer-Preises statt.
Wir haben es ja wirklich nicht einfach. Gewissheiten geraten ins Wanken, Worte verlieren ihr Gewicht, und das, was gestern noch getragen hat, scheint heute unsicher. In solchen Momenten liegt die Versuchung nahe, sich von der Hoffnung zu verabschieden, Schritt für Schritt. Und doch lebt der Glaube von einem kleinen, widerständigen Wort: dennoch.