Nach über 1800 Einsätzen als Notfallseelsorger verabschiedete sich Diakon Andreas Stahl Anfang Dezember mit einem feierlichen Gottesdienst aus dem Dienst. Als Beauftragter des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk Nürnberg war er knapp 24 Jahre Koordinator der ökumenischen Notfallseelsorge in der Stadt Nürnberg.
„So viele Geschenke gab es noch nie“, freut sich Hochschulseelsorgerin Bettina Hornung. Nach drei Wochen Weihnachtsbaumaktion sind auch in diesem Jahr wieder viele kleine Päckchen abgegeben worden: insgesamt etwa 2470 - knapp 1000 mehr als im Vorjahr. Sie wurden an dreizehn verschiedenen Standorten in Nürnberg von Studierenden, Mitarbeitenden aus Lehre und Verwaltung und Menschen, die sich der Aktion verbunden fühlen, gepackt.
Fast ganz zum Ende der Diskussion, die Aha-Erlebnisse ebenso wie Ratlosigkeit und Kopfschütteln hervorrief, brachte es Siegfried Grillmeyer, Leiter der Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus, aus dem Publikum heraus auf eine einfache Formel: „Wir haben hier einen Elefanten im Raum. Es geht um Verteilungsgerechtigkeit. Die Stärkeren sollen mehr tragen als die Schwachen.“
Mit der Vorstellung der Gebäudestrategie in allen 35 Seelsorgebereichen hat das Erzbistum Bamberg einen wichtigen Meilenstein in seinem Immobilienprozess erreicht. Die Entwicklung einer neuen diözesanen Gebäudestrategie wurde notwendig auf Grund einer Reduzierung des Bauetats im Kontext der Haushaltssicherung.
Etwa 25 engagierte Gemeindeglieder aus der katholischen Pfarrei St. Josef haben sich vor 25 Jahren den Namen „Unruheständler“ gegeben. Idee der lockeren Zusammenkünfte war, sich auch weiterhin, also im Ruhestand, in der Pfarrgemeinde ehrenamtlich zu engagieren: im Gottesdienst und im caritativen Bereich.
Freundlich, bescheiden und ein wenig abgekämpft vom straffen Programm der letzten Tage wirkt Adveniat-Gast Bischof Dom Vicente Ferreira aus dem brasilianischen Bistum Livramento de Nossa Senhora im Bundestaat Bahia. Im Rahmen der diesjährigen Adveniat-Weihnachtsaktion „Rettet unsere Welt – Zukunft Amazonas“ besucht er die Katholische Stadtkirche Nürnberg und berichtet über seinen Kampf er an der Seite der indigenen Völker gegen die Zerstörung des Regenwaldes.
Die Nürnberger Frauenkirche war erneut Ort des ökumenischen Gottesdienstes für die Markthändler des Christkindlesmarktes. Kurz vor der Eröffnung treffen sie sich, um bei der Andacht noch einmal Kraft zu tanken. „Draußen stehen die Buden schon vorbereitet. Wir halten hier gemeinsam inne und richten uns an der Krippe aus“, so Pfarrer Martin Brons.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt die hochmoderne Laser- Reinigung der Wandmalereien in der Nachkriegskirche Allerheiligen mit 50 000 Euro. Der Stiftungsbeitrag kam durch erhebliche Unterstützung der „Glücksspirale“ zustande.
Das Lied an die „Ode der Freude“ ist uns als Eurovisionsmelodie gut bekannt und ein jeder kann sofort mitsummen. Das Gedicht von Friedrich Schiller besingt die Freude und ist ein Aufruf zu Brüderlichkeit – heute würde man Geschwisterlichkeit sagen -, zur Freude und zum Zusammenhalt.