Am Anfang stand die Idee, dass es in der Großstadt etwas anderes und mehr braucht“, so Stadtdekan Andreas Lurz. Der Idee folgte am 27. November 1976 die Gründung der Katholischen Stadtkirche Nürnberg. Jetzt wird sie 50 Jahre alt und feiert ihr halbes Jahrhundert mit verschiedenen Veranstaltungen über das ganze Jahr verteilt. Den Auftakt gab Anfang Februar ein Fest für aktive und ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Haupt- und Ehrenamtliche und die benachbarten Kolleginnen und Kollegen aus Klarakirche und Caritas-Pirckheimer-Haus.
Wasser ist die Grundlage allen Lebens – und dennoch sind unsere Gewässer heute stärker belastet als je zuvor. In Deutschland gelangen jährlich über 630.000 Tonnen Wasch- und Reinigungsmittel ins Abwasser. Moderne Kläranlagen entfernen vieles, aber 10–15 % der Inhaltsstoffe bleiben bestehen und gelangen in Flüsse, Seen und schließlich ins Grundwasser.
Wie sieht Nürnbergs Zukunft aus? In welche Richtung wird sie gehen? Wer soll in den nächsten Jahren die Geschicke der Stadt leiten? Die Kommunalwahlen stehen vor der Tür, der Wahlkampf ist längst in seine heiße Phase eingetreten. Ende Januar nutzten die drei Spitzenkandidatinnen – und kandidaten um das Oberbürgermeisteramt im Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH) die Chance, ihre Vision für Nürnberg vorzustellen. Unter dem Titel „Kirchen fragen, OB-Kandidierende antworten“ hatten die Katholische Stadtkirche und das Evang.-Luth. Dekanat den amtierenden Oberbürgermeister Marcus König (CSU), Dr. Nasser Ahmed (SPD) und Britta Walthelm (Bündnis 90/ Die Grüne) zur Podiumsdiskussion eingeladen.
Große Beteiligung beim Schweigemarsch des Rates der Religionen Nürnberg gegen die menschenverachtende Gewalt im Iran und weltweit. Zahlreiche Menschen waren am Freitag, 23. Januar 2026, gekommen, um ein sichtbares Zeichen zu setzen. Seit Wochen wird die iranische Zivilgesellschaft mit beispielloser Härte unterdrückt. Bilder und Nachrichten von Gewalt, Massenfestnahmen, systematischen Einschüchterungsversuchen und tausenden Todesopfern gehen um die Welt.
2027 feiert die Partnerschaft zwischen dem Erzbistum Bamberg und der Diözese Thiès im Senegal 20-jähriges Bestehen. Im Vorfeld zu diesem Jubiläum besucht eine zwölfköpfige Gruppe mit Mitgliedern aus Bildungs- und Weltkirchenarbeit des Erzbistums Bamberg den Senegal, um einen Eindruck von Land und Leuten zu bekommen.
Wer Dietrich Schwarzer kennenlernen durfte und mit ihm zu tun hatte, konnte einen Mann erleben, der mit außerordentlicher Tatkraft und Weitsicht an den Dingen arbeitete, die ihm wichtig waren. Der von Warmherzigkeit erfüllt war, aber auch stur sein konnte, zuweilen ungeduldig. Dann legte er mit seiner im Alter leicht knorrigen Stimme los, und es dauerte eine Weile, bis sich sein Gemüt wieder beruhigt hatte.
Nervosität war nicht zu spüren, sie waren auch richtig gut vorbereitet und haben ihr Anliegen hervorragend vertreten: 14 Sternsingerinnen und Sternsinger aus der Pfarrei St. Stefan in Nürnberg-Zerzabelshof traten bei den Neujahrskonzerten der Nürnberger Symphoniker am 5. und 6. Januar in der Meistersingerhalle auf.
„Das Heilige Jahr hat uns gezeigt, wie viel Hoffnung in unserem Alltag steckt“, resümiert Stadtdekan Andreas Lurz nach einem Jahr Aktionen und Initiativen, darunter auch einige in Nürnberg. „Mitten in unserer Stadt setzen sich Menschen ein, damit Hoffnung wachsen kann.“
Wir haben es ja wirklich nicht einfach. Gewissheiten geraten ins Wanken, Worte verlieren ihr Gewicht, und das, was gestern noch getragen hat, scheint heute unsicher. In solchen Momenten liegt die Versuchung nahe, sich von der Hoffnung zu verabschieden, Schritt für Schritt. Und doch lebt der Glaube von einem kleinen, widerständigen Wort: dennoch.