Etwa 25 engagierte Gemeindeglieder aus der katholischen Pfarrei St. Josef haben sich vor 25 Jahren den Namen „Unruheständler“ gegeben. Idee der lockeren Zusammenkünfte war, sich auch weiterhin, also im Ruhestand, in der Pfarrgemeinde ehrenamtlich zu engagieren: im Gottesdienst und im caritativen Bereich.
Freundlich, bescheiden und ein wenig abgekämpft vom straffen Programm der letzten Tage wirkt Adveniat-Gast Bischof Dom Vicente Ferreira aus dem brasilianischen Bistum Livramento de Nossa Senhora im Bundestaat Bahia. Im Rahmen der diesjährigen Adveniat-Weihnachtsaktion „Rettet unsere Welt – Zukunft Amazonas“ besucht er die Katholische Stadtkirche Nürnberg und berichtet über seinen Kampf er an der Seite der indigenen Völker gegen die Zerstörung des Regenwaldes.
Die Nürnberger Frauenkirche war erneut Ort des ökumenischen Gottesdienstes für die Markthändler des Christkindlesmarktes. Kurz vor der Eröffnung treffen sie sich, um bei der Andacht noch einmal Kraft zu tanken. „Draußen stehen die Buden schon vorbereitet. Wir halten hier gemeinsam inne und richten uns an der Krippe aus“, so Pfarrer Martin Brons.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt die hochmoderne Laser- Reinigung der Wandmalereien in der Nachkriegskirche Allerheiligen mit 50 000 Euro. Der Stiftungsbeitrag kam durch erhebliche Unterstützung der „Glücksspirale“ zustande.
Mitreißen sollen sie die Kirchenbesucher. Vom Eingang bis hin zum Altar ganz vorne, bis hin zu Gott. Ideell tun das die überlebensgroß gemalten Heiligen in der großen, als Versammlungsraum gestalteten Allerheiligenkirche seit 1956. Jedoch dämpfte die sie zunehmend überziehende, inzwischen starke Verschmutzung ihre Farbenpracht und Strahlkraft.
Seit vielen Jahren schon ringen die Bistümer in Deutschland um neue Zuschnitte ihrer Pfarreien, um neue Wege in der Mitbestimmung von Laien und um neue Gottesdienstformen. Das alles unter den Vorzeichen sinkender Katholikenzahlen, sinkender Einnahmen und sinkender Akzeptanz.
Bei einem feierlichen Weihegottesdienst im Bamberger Dom hat Erzbischof Herwig Gössl am Samstag Martin Wolters, Johannes Kraus, Christian Kainzbauer-Wütig und Markus Eberl zu Ständigen Diakonen geweiht. Dabei hat er die Bedeutung der Diakonenweihe für die Verkündigung der christlichen Hoffnung unterstrichen.
„Ich bin unendlich dankbar und spüre großen Reichtum in mir durch dieses gemeinsame Werk“, meint Schwester Maria Ienni bei der feierlichen Übergabe der von ihr initiierten handgeschriebenen Bibel an das Bibelmuseum Bayern. 16 Jahre und etwa 200 Schreiberinnen und Schreiber waren notwendig, um die Bibel Zeile für Zeile per Hand abzuschreiben. Zwischendurch hätte sie daran gezweifelt, dass es jemals fertig wird, verrät Schwester Maria. Umso größer sei die Freude jetzt.
Es ist noch nicht lange her, da habe ich ein kleines Portrait über einen Journalisten gelesen. Wissen Sie, was ich dabei wirklich sehr interessant gefunden habe? Dass dieser Mann ohne die heute übliche Telekommunikation auskommt.