„Das Heilige Jahr hat uns gezeigt, wie viel Hoffnung in unserem Alltag steckt“, resümiert Stadtdekan Andreas Lurz nach einem Jahr Aktionen und Initiativen, darunter auch einige in Nürnberg. „Mitten in unserer Stadt setzen sich Menschen ein, damit Hoffnung wachsen kann.“
Die Grenze zwischen dem Erzbistum Bamberg und dem Bistum Eichstätt ändert sich. Der Vatikan entsprach dem Wunsch von Erzbischof Herwig Gössl und des damaligen Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke, die Anfang des Jahres eine Anpassung der Grenze an die pastorale Praxis beantragt hatten.
„In der Heiligen Nacht, an Weihnachten, kommt Gott nicht mit Macht und Fülle, sondern verletzlich, klein, angewiesen auf menschliche Nähe. Er kommt als schutzloses Kind zu den Menschen.“ Mit diesen Worten wendet sich der Katholische Stadtdekan Andreas Lurz an Weihnachten an die Nürnbergerinnen und Nürnberger. Er ermutigt dazu, Wendepunkte im eigenen Leben nicht an großen, bedeutenden Ereignissen festzumachen, sondern nach dem Bescheidenen, oft Unscheinbaren zu schauen.
Die Idee war es, an Weihnachten ein generationenübergreifendes Projekt zu machen, das besonders jenen Menschen Freude bereiten soll, die sich vielleicht alleine fühlen. Deshalb hat die Katholische Jugendstelle Süd gemeinsam mit dem BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) die Postkarten-Aktion „Freudenfunken“ ins Leben gerufen.
Nach über 1800 Einsätzen als Notfallseelsorger verabschiedete sich Diakon Andreas Stahl Anfang Dezember mit einem feierlichen Gottesdienst aus dem Dienst. Als Beauftragter des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk Nürnberg war er knapp 24 Jahre Koordinator der ökumenischen Notfallseelsorge in der Stadt Nürnberg.
„So viele Geschenke gab es noch nie“, freut sich Hochschulseelsorgerin Bettina Hornung. Nach drei Wochen Weihnachtsbaumaktion sind auch in diesem Jahr wieder viele kleine Päckchen abgegeben worden: insgesamt etwa 2470 - knapp 1000 mehr als im Vorjahr. Sie wurden an dreizehn verschiedenen Standorten in Nürnberg von Studierenden, Mitarbeitenden aus Lehre und Verwaltung und Menschen, die sich der Aktion verbunden fühlen, gepackt.
Fast ganz zum Ende der Diskussion, die Aha-Erlebnisse ebenso wie Ratlosigkeit und Kopfschütteln hervorrief, brachte es Siegfried Grillmeyer, Leiter der Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus, aus dem Publikum heraus auf eine einfache Formel: „Wir haben hier einen Elefanten im Raum. Es geht um Verteilungsgerechtigkeit. Die Stärkeren sollen mehr tragen als die Schwachen.“
Mit der Vorstellung der Gebäudestrategie in allen 35 Seelsorgebereichen hat das Erzbistum Bamberg einen wichtigen Meilenstein in seinem Immobilienprozess erreicht. Die Entwicklung einer neuen diözesanen Gebäudestrategie wurde notwendig auf Grund einer Reduzierung des Bauetats im Kontext der Haushaltssicherung.
Es ist noch nicht lange her, da habe ich ein kleines Portrait über einen Journalisten gelesen. Wissen Sie, was ich dabei wirklich sehr interessant gefunden habe? Dass dieser Mann ohne die heute übliche Telekommunikation auskommt.